Geschichte der Verbreitung

Zum Ursprung des Karate gibt es lediglich mündliche Überlieferungen.Diese beziehen sich
auf eine Verbreitung von Indien über Thibet nach China - weiter über das chinesische Meer und die Inselketten nach Japan und die verschiedensten Regionen der Welt.Karate ist mittler Weile ein Begriff der nicht mehr wegzudenken wäre-

Laut Überlieferungen des Bodidharma, wurde in Shaolin Klostern ZEN Buddhismus zur Ertüchtigung und Stärkung der Mönche in einem ganzheitlichen Programm, der Geist und Körper vereinte, betrieben.
Die Mönche änderten und verfeinerten nach ihren Vorstellungen jedoch verschiedenste Teilbereiche und brachten diese dadurch zur Perfektion.

Die Verschmelzung von Geist und Körper war die wichtigste aller Grundlagen - als Vorbild dienten vor allem die Natur und die Tiere.
Bodhidharma war der Gründer des ZEN Buddhismus und der erste Patriarch in China im 6.Jhd.n.Chr. - der 28. Nachfolger Buddhas.
Bodhidharmas Tod brachte den zeitweiligen Stillstand für den Kampfstil, bis in der Yen Dynastie im 13.Jahrhundert unter der Mitwirkung des Boxmeisters Li und Pai Lyu Feng die Techniken auf 170 erweitert wurden.


Durch den Umstand, dass China zu dieser Zeit eines der wichtigsten Handelszentren war, wurde zugleich auch das geistige und kulturelle Erbe in anderen Ländern bekannt.
So kam das prägende Zusammentreffen mit einer Kampfform der Insel Okinawa zustande - die Bewohner dieser Insel hatten in jahrhundertelangen Kriegen und Clan Fehden einen Kampfstil entwickelt der als "Okinawa-Te" bekannt war.
Gezwungen durch ein, mit der Todesstrafe geahndetem Waffenverbot, war speziell die untere Gesellschaftschicht des Landes dazu verurteilt, eine andere Form der Verteidigung zu finden und weiterzuentwickeln. Okinawa-Te - die Okinawaische Hand.


Gesellschaftliche und politische Veränderungen veranlassten 1870 die Meister, ihren Schatz an Wissen und Erfahrung nur mehr im Verborgenen an ihre Schüler weiter zu geben - das Verhältnis Lehrer - Schüler war daher ein sehr inniges und familiäres.
Das Rittertum der Samurai wurde abgeschafft-Okinawa an Japan zur Gänze ausgeliefert .
Eines der grössten Tabus wurde 1905 vom Meister Anko Itso gebrochen, in dem er entgegen aller Widerstände öffentlich Karate unterrichtete.
Selbst die anderen Meister der Kampfkunst waren dieser Entwicklung nicht wohlgesonnen.
Meister Anko Itso hingegen konterte mit den Argumenten der fundierten geistigen und körperlichen Fitness und dem unübersehbaren Vorteil des gesundheitlichen Aufbaus.
Als Gründervater des Karate gilt der Meister Gichin Funakoshi im Jahre 1922.
Er schuf die Grundlagen für das moderne Karate und des Shotokanstiles, obwohl er selbst nie etwas von dieser Aussage gehalten hatte.
Gichin Funakoshi war immer der Verfechter für eine ganzheitliche Form und das Einbeziehen der verschiedensten Stilrichtungen.

In den fünfziger Jahren begannen Mastoshi Nakayama und Hidetaka Nishuyama in Japan die JKA - Japan Karate Assosiation - aufzubauen, die sich für die Entwicklung des Wettkampfes und des Sportkarates verantwortlich zeichnet.
1960 begann auch in Österreich der Vormarsch des Karates - in der Zwischenzeit gibt es
zahlreiche Vereine und Mitglieder, die begeistert diesen ganzheitlichen Sport für Geist und Körper praktizieren.

 

 

   

 

Meister Gichin Funakoshi
Masatoshi Nakayama
Hidekata Nishiyama